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Arbeitsleben

Vorneweg möchte ich bemerken, dass Mobbing ein Volkssport geworden ist. Vorgesetzte, die ihre Macht demonstrieren wollen und mit sinnlosen Befehlen ihr Personal schikanieren sind leider keine Seltenheit mehr. Ein Pracht-Exemplar dieser Art Vorgesetzten habe ich genossen. Wenn man dann noch das große Glück hat, weder durch den Personalrat noch durch die Verwaltung Rückendeckung zu bekommen, kann man nur noch flüchten. Allerdings sollte man das rechtzeitig machen und nicht, wie ich, warten bis man richtig krank ist.

Wie schon an anderer Stelle bemerkt, war ich von April 1979 bis April 1999 in einer Staatspension in Berlin als Röntgenassistent tätig. Von 1979 bis 1991 war es ein Super-Job. 1991 wurde ein neuer Radiologe eingestellt. Das war dann mein “Untergang”. Ich wurde rausgemobbt.

Leider hatte mein Chef keine Lust, sich an die besonderen Gegebenheiten des Arbeitsplatzes zu gewöhnen. Und er brachte völlig komische Ideen mit. Zum Beispiel sollte ich die Gardinen der Abteilung zu Hause waschen ... das habe ich natürlich abgelehnt und das war für ihn anscheinend eine Kriegserklärung. Für solche Arbeiten hatten wir Kalfaktoren.

Eine Sammlung von Begründungen für negative Einträge in das Dienstheft bzw. auch für Abmahnungen

Nicht waschen der Abteilungsgardinen zu Hause

Besuch des Abendgymnasiums

Nicht-Erscheinen zum Dienst während einer Krankschreibung

Eintrag

Eintrag

Abmahnung

Ich hatte mir im Dienst das Knie verletzt und war für 3 Wochen krankgeschrieben. Trotz seiner ständigen Anrufe, bin ich einfach nicht arbeiten gegangen ... das ist natürlich ganz schlimm

Angebliche Nicht-Vorlage wichtiger Unterlagen

Abmahnung

Die Zeugin, die schwören konnte, dass ich diese Unterlagen nicht vorgelegt hatte, war zu dem Zeitpunkt zur Kur.

Nach Hause gehen zum Feierabend

Eintrag wegen Arbeitsverweigerung

Seine Anweisungen hatten eine Halbwertzeit von 24 Stunden. Was heute befohlen wurde war morgen völlig falsch.

Aufnahmen die ich vorlegte, waren nicht beurteilbar. Wenn meine Kollegin diese Aufnahmen vorlegte, waren sie plötzlich wunderbar ... da fehlen einem die Worte.

2009-B-0106

Die Versprechungen, die mir jahrelang von der Verwaltung gemacht wurden, waren nie dokumentiert worden ... dadurch war alles vergessen. Meine Arbeitsbereitschaft und die Freude mit der ich auch in sehr schwierigen Zeiten immer irgendwie den Karren aus dem Dreck gezogen hatte ... wurden mit Prügeln belohnt.

Es gab niemanden mehr, der sich für mich eingesetzt hatte. Überall neues Personal. Ich stand auf einem “verlorenen Posten” und versuchte zu Überleben. Das hat nicht geklappt. Mit den vielen Einträgen wegen Arbeitsverweigerung und Abmahnungen wollte sich auch keiner für mich einsetzen.

Anfang 1998 begann mein Psychiater mich häufig krankzuschreiben. Während so einer Krankschreibung wurde ich in die Verwaltung gerufen. Mir wurde dort mitgeteilt, dass mein Chef drastisch in meiner Arbeitsplatzbeschreibung herumgestrichen hat und dass es statt der versprochenen Höhergruppierung einen “Tritt” gibt. Das war am 19. April 1999 ... von dem Tage an war ich nicht mehr arbeiten.

Meine Therapien und den Weg zur Erwerbsunfähigkeitsrente habe ich auch eingestellt. Durch die tatkräftige Überredungskunst meines Chefs war der Impuls einen Rentenantrag zu stellen sehr intensiv.

Weg zur Rente

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Therapien

2009-B-0596

6 mg Bromazepam, 150 mg Trevilor, 45 mg Remergil, 900 mg Quilonum war meine Tagesration. Damit habe ich mich täglich “zugedröhnt”, damit ich überhaupt im Knast ankam.

Mobbing ist für mich die schlimmste Art sich von Personal zu trennen, da es dauerhafte Schäden verursacht. Schäden, die die Lebensqualität enorm herabsetzen. Gerade Menschen mit Depressionen und suizidalen Gedanken kommen nie wieder richtig auf die Beine. Es ist eine unfaire Demonstration von Macht.

2009-B-0411
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Ich habe erhebliche physische und psychische Schäden erlitten. Es fängt an mit Schlafstörungen, Zittern, Gleichgewichtsstörungen und geht weiter mit Ängsten und Phobien. Durch seine ständigen Drohanrufe hat sich eine Telefon-Phobie manifestiert. Noch heute gehe ich nicht ans Telefon, wenn ich nicht weiß wer dran ist.

Ich kann von meiner Rente leben und habe eigentlich keinen Ärger mehr. Meine Nerven sind allerdings dauerhaft geschädigt.

Ich habe zwei super liebe

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Tolle Ledersofas mit vielen Designs

 

Vier nette

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Email

Ab 2009 fahre ich mehrmals im Jahr

Ich besuche weiterhin die tollen

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2009-A-0417

Therapien

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KX - 0008

HP überarbeitet:

6. September 2010

Gästebuch