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Studium

Nachdem ich 2003 mein Abitur geschafft hatte, wollte ich doch etwas damit anfangen. Ich weiß zwar, dass ich nie wieder arbeiten kann, aber lernen kann ich. Zum Zweiten komme ich durch ein Studium unter andere Leute und bin den Tag über beschäftigt.

Da alle Studiengänge zulassungsbeschränkt sind und mein Abschluss nicht so besonders gut war, habe ich im Internet nach freien Studienplätzen in Berlin gesucht.

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Studium Chemie

Die FU Berlin bot noch Studienplätze im Fach Chemie an. Chemie hat mir schon immer Spaß gemacht, daher habe ich mich dort beworben.

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Es ging nur über das Los-Verfahren, da ich mich erst relativ spät um den Studienplatz beworben hatte. Im September 2003 rief mich mein Sohn an und erzählte mir, dass ich den Platz habe.

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Ich habe mit Columbo durchdiskutiert, ob wir in Spanien bleiben oder ob wir nach Berlin fahren. Wir sind also nach Berlin gefahren und ich habe das Studium aufgenommen.

Ich wusste zu dem Zeitpunkt aber noch nicht, dass man mit dem Bachelor-Studium nichts anfangen kann. Also mit dem Bachelor hat man einen Hilfsberuf ... in der Chemie wäre das der Laborassistent. Einen Hilfsberuf habe ich bereits, einen zweiten brauche ich nicht.

In Deutschland sind die Bachelor leider nichts wert: ein Bachelor-Lehrer darf nicht unterrichten, ein Bachelor-Jurist darf nicht Anwalt werden und ein Bachelor-Chemiker ist ein Chemie-Laborant. Da ist man im Prinzip mit einer normalen Ausbildung besser bedient.

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Das Studium ist nämlich schwer. Ich finde zu schwer, wenn man daran denkt, dass man damit nur Laborant werden kann.

Die Fächer waren: Mathematik, Physik und natürlich Chemie. Mathematik war eine Vorlesung und ein Seminar in der Woche. Es mussten Hausarbeiten angefertigt werden. Die Hausaufgaben wurden zensiert und diese Note ging dann auch in die Gesamtnote ein. Das Gleiche galt für die Physik. Eine Vorlesung und ein Seminar mit zensierten Hausaufgaben. In der Chemie war zu der Vorlesung und dem Seminar noch jeden Tag ein Praktikum. Im Praktikum gab es keine Möglichkeit zur Nachbesserung. Die Ergebnisse wurden abgegeben und benotet.

Das große Problem war, dass man, um zum Master-Studium zugelassen zu werden, einen Durchschnitt von 2,0 brauchte. Wenn aber alles, vom ersten Semester an, in diese Note einfließt, haben nur die wenigsten eine Chance das Master-Studium zu absolvieren. Dementsprechend wird es noch weniger Chemiker geben als jetzt. Und jetzt gibt es schon zu wenig.

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Ich machte mich also auf die Suche nach einer anderen Universität in Berlin und Umgebung, die noch einen normalen Diplom-Studiengang anboten.

Die Universität Potsdam bot noch einen normalen Diplom-Studiengang an. Potsdam ist nicht so weit weg und so habe ich mich dort beworben. Als Universitätswechsler hatte ich auch keine Probleme einen Platz zu bekommen.

Hier hatte ich auch neben der Chemie noch Mathematik und Physik, aber es gab nur Hausaufgaben, die nicht benotet wurden. Man musste zwar in beiden Fächern im Seminar mal was an der Tafel vorrechnen, aber es wurde nicht richtig benotet. Hier waren nur die Klausuren wichtig, die aber nur nach Bestanden und Nicht-Bestanden eingeteilt wurden. Für die Zensur zum Vordiplom war nur die Prüfungsnote ausschlaggebend.

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Im ersten Semester hatte ich einen ganzen Praktikumstag. Es wurden zunächst die Trennmethoden geübt und andere Methoden wie Titrationen und Elektrochemische Analysen. Wir haben Kristalle gezüchtet und Quantitative Methoden gelernt. Auch hier gab es nur die zwei Möglichkeiten “bestanden oder nicht-bestanden”, wobei man aber vorher schon fragen durfte, ob die Analyse in Ordnung ist oder nicht. Man durfte dann nachbessern.

Im zweiten Semester waren dann die qualitativen Analysen dran. Auch hier konnte man nachbessern, wenn die Analyse nicht in Ordnung war. Für alle Praktika galt aber schon, dass man ein Protokoll anfertigen musste. Das war schon die Vorübung für die folgenden Bachelor Studenten.

Inzwischen hatte die Chef-Etage aber mein Attest gelesen, das ich mal abgegeben hatte. Mit den Medikamenten, die ich damals noch genommen hatte, war es ihnen zu gefährlich im Labor. Mit der Studienberaterin zusammen haben wir dann beschlossen, dass ich ein anderes Fach ohne Praktikum nehmen sollte. So bin ich bei Jura gelandet.

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Studium Rechtswissenschaften

Die Juristische Fakultät hat noch einen großen Vorteil: Die Vorlesungen finden in Griebnitzsee statt und nicht in Golm (dort ist die Chemie ansässig). Nach Griebnitzsee fahre ich nur 40 Minuten, nach Golm war ich immer 2 Stunden unterwegs.

Das Grundstudium umfasst die Grundlagen des Bürgerlichen Rechts und Strafrechts. Dann kommen die Vorlesungen im Staatsrecht, Gerichtsverfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Prozessverfassungsrecht und Europäische Rechtsgeschichte.

Das Grundstudium wird mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen. Hier müssen aus allen drei Hauptrechtsgebieten je zwei Klausuren und aus der Rechtsgeschichte eine Klausur bestanden werden. Die Zwischenprüfung ist also studienbegleitend.

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Das Hauptstudium beginnt mit dem 4. Semester. Hier muss man sich dann spezialisieren. Man muss sich für einen Schwerpunktbereich entscheiden. Das Hauptstudium wird nach dem 8. Semester mit der 1. Staatsprüfung abgeschlossen.

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Während des Studiums müssen noch einige Kurse belegt werden, wie zum Beispiel Rhetorik und andere grundlegende Seminare. Vor der ersten Staatsprüfung muss auch ein Praktikum von 3 Monaten absolviert werden und es muss eine Fremdsprache zwei Semester lang belegt werden.

Da meine Prüfungsklausuren nicht so entsetzlich gut gelungen sind, breche ich das Ganze ab und fahre lieber öfters zu meinem Ferien-Domizil. Da habe ich mehr davon und es gefällt den Hunden mehr. King geht dann sicherlich sehr viel entspannter zu den Ausstellungen.

Fern-Studium

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Ich werde wahrscheinlich ein Fernstudium beginnen. Bei dieser Studienart ist es nicht gravierend, wenn ich mal aus gesundheitlichen Gründen pausieren muss. Ich kann auch in Agost die Lehrhefte bearbeiten. Ich muss mich nur mit ausreichend spanischen Briefmarken versorgen.

Für ein Fernstudium bieten sich verschiedene Lehranstalten an. Vorneweg die Fern-Uni Hagen, dann die SGD und die ILS. Die Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) und das Institut für Lernsysteme (ILS) haben im Vergleichstest am besten abgeschlossen. Viele der Angebotenen Kurse können ohne besondere Vorkenntnisse oder Schulabschlüsse belegt werden. Bei beiden können selbstverständlich auch der Hauptschul- und Realschulabschluss sowie das Abitur im Fernlehrgang erworben werden.

Für die Einschreibung bei der Fern-Uni Hagen ist eine allgemeine Hochschulreife (Abitur) Voraussetzung.

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Tolle Ledersofas mit vielen Designs

 

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Vielen Dank für den Besuch meiner Homepage. Ich hoffe, dass sie euch gefallen hat. Da ich auch häufig Änderungen vornehme, lohnt sich sicherlich ein zweiter Besuch. Ich freue mich auch über einen Pfotenabdruck im Gästebuch.

Jetzt folgen noch die Fernschule, Awards und Links.

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Fernstudium

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HP überarbeitet:

13. August 2010

Gästebuch