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Ausstellungen

Ausstellungen machen sehr viel Spaß. Für King und mich ist das immer ein gelungener Tag. Man ist an der frischen Luft, lernt neue Leute kennen und kann sich über andere amüsieren. Die Hunde werden von Fachleuten begutachtet und es gibt sogar mal Tipps, wenn irgendetwas nicht stimmt.

Man sollte schauen zu welchen Ausstellungen man geht, das hängt vom Verein ab. Ich bevorzuge Vereine, die nicht dem VDH angehören, da sie auch Mischlingshunde akzeptieren und Rassehunde ohne Papiere. Hier steht der Hund im Vordergrund.

Es beginnt damit, dass man sich zu einer Ausstellung anmelden muss. In der Einladung steht immer der erste und zweite Meldeschluss. Das ist wichtig, damit man in den Katalog kommt. Bei vielen Vereinen kann man sich noch am Ausstellungstag nachmelden. Das ist mit einem Aufpreis verbunden und man hat keinen Anspruch auf Urkunde und Pokal am Ausstellungstag.

Ich besuche Ausstellungen von folgenden Vereinen:

IHV

IHR

VDRB

VDHV

IDDHC

UCI

Internationaler Hundeverband

Verein Internationaler Hundefreunde aller Rassen

Verein der Rassehunde Brandenburgs

Verband deutscher Hundezuchtvereine

Internationaler Dachverband der Hundeclubs

United Kennel Clubs International

Das Anmeldeformular beinhaltet neben den Angaben über den Hundeführer und den Hund noch, dass man sich für eine Klasse melden muss. Jeder Hund wird nach Rasse und Klasse beurteilt. Die Klasse richtet sich nach dem Alter des Hunde und/oder nach den bereits erhaltenen Championaten.

Babyklasse

    3 bis 6 Monate

Jüngstenklasse

    6 bis 9 Monate

Jugendklasse

    9 bis 12 Monate

Junghundklasse

    12 bis 15 Monate

offene Klasse

    ab 15 Monaten

Championatsklasse

    Hunde mit einem Championat

Ehrenklasse

    Hunde mit nationalem und internationalem Championat

Weltklasse

    Hunde mit Ehrenchampionaten

Die Hunde müssen eine aktuelle Tollwut-Schutzimpfung haben!

Auf dem Ausstellungsgelände herrscht Leinenzwang!

Wenn man dann auf dem Ausstellungsgelände angekommen ist, kommt das große Warten. Bei einigen Ausstellungen kann man fragen, wann man ungefähr dran ist und kann noch ein wenig spazieren gehen. Bei den anderen Ausstellungen muss man sich in der Nähe des Ringes aufhalten.

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Die Ausstellungen finden meistens im Freien statt. Man sollte daher immer einen Klappstuhl und eine Decke für den Hund dabei haben. Bei den meisten Ausstellungen gibt es aber eine Würstchenbude oder eine richtige Gastronomie. Das steht auf den Einladungen drauf, ob man sich selbst versorgen muss oder ob es am Ort etwas gibt.

Da es keine Arbeitsprüfungen sind, gibt es nur wenig, was man beachten muss. Der Hund sollte niemanden beißen, er geht links und innen im Ring, im Ring gibt es keine Kekse und er sollte ordentlich stehen können. Bei der Bewegung soll der Hund locker neben dem Hundeführer hertraben. Er sollte nicht seinem HF in die Waden beißen, springen oder auch sich aus dem Halsband winden und weglaufen. Vorgestellt wird der Hund mit Halsband und Leine. Verboten sind Zwangsmittel wie Stachelhalsbänder und ähnliches.

Auf alle Fälle sollte man die Urkunden der bereits verliehenen Titel mitnehmen, manche Richter möchten die sehen, andere wieder nicht. Also sollte man im Ring fragen, was er sehen möchte.

Die Urkunden der Championate sind jedenfalls immer wichtig, vor allem, wenn es um das Ehren-Championat geht, da dafür das internationale und nationale Championat die Voraussetzng sind.

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Der Richter beurteilt zunächst das Fell, Augen, Ohren, Haut und die Proportionen beim Hund. Es wird alles auf Rasse-Standard geprüft. 

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Dann kommt Bewegung in die Angelegenheit. Es wird gelaufen. Erst im schnellen Schritt, danach im Trab. Hier kann der Richter den Gang beurteilen. Am Schluss muss der Hund eine Weile stehen. Der Richter füllt den Bericht aus, schaut noch einmal von weitem auf den Hund und gibt dann alle Unterlagen dem HF.

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Mit Händedruck für ein V1. Bei vielen Vereinen müssen die Unterlagen noch fertig Beschriftet werden mit dem Namen und Geburtstag des Hundes. Man erhält dann die Urkunde, einen Richterbericht und eine Anwartschaftskarte. Um ein Championat zu erhalten muss man Anwartschaftskarten sammeln. Auf der Anwartschaftskarte wird vermerkt für welches Championat die Karte ausgegeben wird. Bei den meisten Championaten müssen drei Karten gesammelt werden, bei verschiedenen Vereinen muss zwischen der ersten und der dritten Karte ein Jahr liegen. Hat man für ein Championat die drei Karten, kann man sie beim Verein einreichen.

Mit einem V1 oder SG1 hat man am Ende der Veranstaltung eine Chance auf einen Platz beim “Best of Show”. Da wird der Tages-Sieger gewählt.

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HP überarbeitet:

13. August 2010

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